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01.07.2013

Noch immer lebhaftes Interesse am Fusions-Blog

Göttingen. Der vom Regionalverband Südniedersachsen im Auftrag des Landkreises Göttingen moderierte Blog www.kreis-fusionen.de überrascht noch immer durch hohe Besucherzahlen. Die Kommunikations-Plattform war eingerichtet worden, um Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu geben, sich aktiv an der kommunalpolitischen Diskussion über die Zusammenführung der drei südniedersächsischen Landkreise zu beteiligen. Diese Chance haben nach Angaben von Regionalverbands-Geschäftsführer Rüdiger Reyhn in den vergangenen neun Monaten mehr als 6.000 Personen genutzt. Mehr als 50 Prozent waren regelmäßige Nutzer – sie sehen sich im Durchschnitt vier Seiten pro Besuch an. Reyhn: „Der mit Abstand beliebteste Bereich ist ´Ihre Meinung`. Unsere Besucher informieren sich also nicht nur, sondern sie wollen sich mit eigenen Einschätzungen in die Debatte einmischen.“

Obwohl die Grundsatzdebatte nach der Entscheidung der beiden Kreistage Göttingen und Osterode am Harz im März 2013 und der Absage des Landkreises Northeim offiziell zunächst abgeschlossen ist, registrierte der Regionalverband im Juni 2013 auf dem Blog noch fast 300 Besucherinnen und Besucher. Das Thema scheint also für viele Menschen noch nicht beendet zu sein – das ist es tatsächlich auch nicht, weil weitere Beschlüsse der Kreistage erforderlich sind und die endgültige Fusion erst im Herbst 2016 wirksam wird. So lange wird es dauern, bis die beiden Landkreise wirklich verschmolzen sind.

Der zuständige Projektmanager des Regionalverbandes, Dirk Spenn, zeigte sich erfreut darüber, dass fast immer sachlich diskutiert wurde – Beleidigungen, die hätten aus dem Netz genommen werden müssen, habe es nicht gegeben. Spenn: „Die Nutzer haben es mir als Moderator wirklich fast immer leicht gemacht.“

Das unterhaltsam aufgemachte und vom NDR produzierte Postcast „Günther der Treckerfahrer“ erfreute sich bislang besonderer Beliebtheit: Er wurde über den Blog 300 Mal angeklickt. Nicht beantworten konnte Spenn die Frage, warum die mit Abstand höchsten Nutzerzahlen immer jeweils mittwochs entstanden.

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