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07.07.2008

Modellprojekt „Zukunft- und Berufsplanung für benachteiligte Jugendliche in Südniedersachsen“

Regionalverband Südniedersachsen e. V. und Agentur für Arbeit Göttingen schließen Vereinbarung zum Projekt

Göttingen. Schüler von Hauptschulen und Lernhilfeschulen haben es oft schwer einen direkten Einstieg in betriebliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Die Anforderungen der Wirtschaft an die Jugendlichen sind hoch. Viele dieser Jugendlichen erfüllen die Anforderungen der Betriebe nicht. Aber warum? Liegt es an den Jugendlichen, oder sind die Anforderungen der Betriebe zu hoch?

Mit dem vorliegenden Modellprojekt im Kostenumfang von 300.000 € wollen der Regionalverband Südniedersachsen e. V. als Träger des Projektes und die Jugendstiftung des Landkreises Northeim als wichtiger finanzieller Unterstützer die Voraussetzungen für diese Jugendlichen verbessern. Dieses Anliegen, an denen auch die beteiligten Schulen ein großes Interesse haben, wird durch die Arbeitsagentur Göttingen mit 48 % der Kosten unterstützt. Konzipiert wurde das Projekt vom Institut für angewandte Sozialfragen gGmbH (IFAS) im Rahmen seiner Projektreihe „Projekt Zukunft – Lebens- und Berufsplanung in der Schule“.

Das Projekt wird im Landkreis Northeim von IFAS durchgeführt und dauert zwei Jahre. Es wendet sich an die Schüler der Vorentlassklassen der jeweiligen Schulen. Im ersten Projektjahr werden die Schüler in 14-tägig stattfindenden Unterrichten in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt. Sie erhalten professionelle Trainings im Bereich der Kommunikation, Problemlösungstechniken und Teamfähigkeit. In zweitägigen arbeitsweltbezogenen Praxismodulen können Sie sich in verschiedenen Berufen ausprobieren und ihre Fähigkeiten unter fachlicher Anleitung erkennen und Selbstvertrauen entwickeln.

Im zweiten Jahr werden sie durch intensive Bewerbungstrainings auf die Anforderungen bei Vorstellungsgesprächen vorbereitet. Weitere arbeitsweltbezogene Praxismodule sollen sie in ihrer Berufswahl bestärken und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen. Während des Projektes sollen die ersten Betriebskontakte hergestellt und im Verlauf der 2 Jahre intensiviert werden.

<span style="font-style: italic;">(Pressemitteilung der Arbeitsagentur Göttingen)</span>

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