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29.10.2013

Wo man Leben buchstäblich in Händen hält

Klettern als Trendsportart im Freien und in der Halle – Neue RegJo-Ausgabe mit beeindruckenden Reportagen und wichtigen Informationen

Foto zur Pressemitteilung

Göttingen. „Wir fahren häufiger mit einer Gruppe zum Ith. Ich mag den direkt vorgelagerten Campingplatz, abends am Lagerfeuer Leute kennenzulernen, das Draußensein:“ Mark Schröder aus Mönchengladbach zählt ebenso wie die Kölnerin Saskia Veldenzer aus Köln zu den Sportlern, die Südniedersachsen als attraktives Revier der neuen Trendsportart „Klettern“ entdeckt haben. Das „Kamel“ am Ith und das Kletterzentrum RoXx des Instituts für Sportwissenschaft der Uni Göttingen gelten als besondere Herausforderungen, denen sich immer mehr Bewegungsbegeisterte stellen: In seiner jüngsten Ausgabe macht das RegionalJournal RegJo deutlich, dass das Klettern nicht nur eine Individual-, sondern auch eine Teamsportart ist. Innerhalb der Seilschaft ist man aufeinander angewiesen, hält das Leben des anderen buchstäblich in Händen. Diese Konstellation erfordern, das machen RegJo-Autorin Franziska Fischer und Fotograph Marco Bühl in ihrer beeindruckenden Reportage deutlich, bedingungsloses Vertrauen und absolutes Verantwortungsbewusstsein.

In seiner Herbstausgabe befasst sich das RegJo intensiv mit unterschiedlichen Aspekten des Weserberglands. Unter der Überschrift „Eine gesalzene Kontroverse“ analysiert die Redakteurin Laura Vela die seit Jahrenden schwelende Diskussion um die die Werra versalzenden Abwässer aus der Kali-Produktion der K+S AG. Zur Entsorgung sind derzeit zwei Varianten einer Rohrfernleitung vom Kaliwerk Hattorf südöstlich von Bad Hersfeld an die Einleitungsstelle Oberweser bei Lippoldsberg im Gespräch: Eine führt im Wesentlichen durch den Landkreis Kassel – die andere auch durch den Landkreis Göttingen. Zum zweiten Weser-Thema hat sich Chefredakteur Sven Grünewald auf nach Hann.Münden gemacht. Er beschreibt, warum die Weser eine für Außenstehende verblüffende Wiederbelebung als relevanter Schifffahrtsweg erlangt hat. So wird zieht seit 2008 neue Leben in die Weserumschlagstelle ein; mehr noch: Der Landkreis Göttingen macht sich darüber hinaus seit einigen Wochen für den Bau einer Portalkrananlage stark.

Zu den weiteren Schwerpunkten der neuen RegJo-Ausgabe zählt ein Gespräch zwischen dem Physiker Prof. Dr. Ansgar Reiners und Dr. Fred Goesmann vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Lindau über die komplizierte Suche nach Exoplaneten und nach Leben jenseits der Erde. Die gelungene Umgestaltung des Scharnhorst-Platzes in Northeim sowie die Arbeit von Bildungsregionen landesweit sind weitere Themen der Ausgabe. Der Geschäftsführer des Regionalverbandes, befasst sich noch einmal mit den Veränderungen der Kommunalstruktur in Südniedersachsen. Sein Fazit: „Das Haus ist noch nicht fertig.“

Regionalverband Südniedersachsen und Polygo-Verlag geben das RegJo seit 1996 in einer Auflage von 20.000 Exemplaren vier Mal jährlich heraus. Das vierfarbig gestaltete Magazin wird durch Anzeigen, Beiträge privater Kooperationspartner und Verkaufserlöse finanziert. Es liegt aus in Kreis- und Rathäusern, bei sowie in Sparkasse und Kultureinrichtungen. Außerdem wird es über den Lesezirkel vertrieben. Besondere Bedeutung hat der Versand über Directmailing an Unternehmen.

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