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01.04.2014

Gemeinde Bad Grund stellt sich Dialog auf Facebook

Göttingen. Heute müssen sich die Kommunen dort präsentieren, wo ihre Einwohnerinnen und Einwohner kommunizieren - nämlich in den sozialen Netzwerken. „Wenn man wirklich in einen Dialog mit der Bevölkerung eintreten und Internet-Nutzern zeitgemäße Angebote machen will, reicht die Präsenz auf Homepages längst nicht mehr aus“, so Projektmanager Dirk Spenn vom Regionalverband Südniedersachsen.

Haken bei der Sache: Aus Datenschutz-Gründe dürfen Kommunen allerdings beispielsweise auf Facebook nicht als Betreiber auftreten. Deshalb hat der Regionalverband ein Konzept entwickelt, mit dessen Hilfe den Kommunen ein Zugang zu sozialen Netzwerken eröffnet wird.

Im Februar 2014 hat der Regionalverband ein Pilotprojekt mit der Gemeinde Bad Grund (Harz9 im Landkreis Osterode am Harz gestartet. Bürgermeister Harald Dietzmann hat dem Regionalverband die Rechte zur Gründung einer Facebook-Seite für Bad Grund übertragen und ihn mit der Gestaltung sowie der Aktualisierung beauftragt. Seit Mitte März 2014 sind unter

https://www.facebook.com/pages/Gemeinde-Bad-Grund/1438677983031547

Bekanntmachungen der Gemeinde sowie Hinweise auf Veranstaltungen zu finden. Nutzerinnen und Nutzer können sich auf dieser Basis beispielswiese zu Veranstaltungen anmelden und Kommentare abgeben.

Nach Angaben Dietzmanns hat die Gemeinde bereits mit dem Straßenbeleuchtungsportal und einem „Bürgerservice“ (Anfragen, Vorschläge, Kritik … online auf den Weg bringen) gute Erfahrungen beim virtuellen Bürgerdialog gesammelt. Sie möchte nun über Facebook ihr Angebot deutlich erweitern. Dietzmann erhofft sich mit diesem Schritt, mehr junge Menschen für eine aktive Teilnahme zu gewinnen. Er will damit auch neue Impulse für das Zusammenleben der Menschen in Bad Grund bewirken.

Der Regionalverband Südniedersachsen hat damit begonnen, auch anderen Mitgliedern entsprechende Angebote zu unterbreiten. Zielsetzung ist es, Südniedersachsen und ihre Kommunen starker in den sozialen Netzwerken zu platzieren und die Region in einem bundesweit bislang beispiellosen Projekt weiter voran zubringen.

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