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28.05.2014

Strategische Ausrichtung mit „Profil Göttingen 2020“

Gliederungsdiagramm
Gliederung Regionales Entwicklungsprofil Wissenschaftsregion Göttingen

Im vergangenen Jahr hatte der Regionalverband für die drei südniedersächsischen Landkreise und die Stadt Göttingen ein mittelfristig orientiertes Regionales Entwicklungsprofil vorgelegt – und dieses Konzept dann im Internet öffentlich zur Diskussion gestellt. Für den Vorstand des Regionalverbandes, so hieß es in einer unter Leitung des Göttinger Landrats Bernhard Reuter einstimmig verabschiedeten Erklärung, ist der Online-Diskurs Grundlage der Beteiligung der Region an der EU-Strukturförderperiode 2014 bis 2020. Nach Einschätzung des Vorstands skizziert der Diskussionsprozess zudem die strategische Ausrichtung Südniedersachsens auch im Hinblick auf das 100 Millionen Euro umfassende „Südniedersachsenprogramm“, das die Landesregierung mit Unterstützung der Kommunen in den nächsten Wochen zur gezielten Förderung der Region auf den Weg bringen will.

Nach dem Vorstandsbeschluss bekennt sich die Region zum Ziel einer nachhaltigen Raumentwicklung. Den ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen stellt sie sich mit folgenden Merkmalen: Wissensbasierte Wirtschaft, demografiefeste Daseinsvorsorge, regenerierbare Ressourcen sowie strategische Partnerschaft öffentlicher und privater Akteure.

Die Ziele leitet der Regionalverband aus einer Expertise ab, die der Wissenschaftler Dr. Gerd Cassing zu den Stärken und Schwächen einerseits sowie der künftigen Chancen und Risiken andererseits erarbeitet hatte. Die Untersuchungen sind unter www.region-goettingen-2020.de abrufbar.

Sie vermitteln eine konsensfähige Vorstellung einer zukunftsfähigen Entwicklung Südniedersachsens nach innen und nach außen. Die Expertise und ihre Schlussfolgerungen dienen den regionalen Akteuren als Orientierung für ihre eigenen Projekte. Ebenso sollen sie den staatlichen Stellen zur Programmierung regionsspezifischer Förderansätze beispielsweise im Rahmen des Südniedersachsen-Programms behilflich sein.

Der Entwurf des „Regionalen Entwicklungsprofils Wissenschaftsregion Göttingen“ wurde ab Anfang Oktober 2013 in einem Internet-Portal ca. 300 regionalen Akteuren zu einem „Online-Diskurs“ zur Kenntnis gegeben. Nach Ende dieses „Vorlaufs“ wurde ab Mitte Dezember 2013 mit einer weiteren E-Mail-Aktion Mitglieder der Kreistage sowie Stadt- und Gemeinderäte auf die Webseite hingewiesen.

Seitdem haben Bewohnerinnen und Bewohner der Region erfreulich viele Kommentare ins Netz gestellt. Besonders bei den „Trägern öffentlicher Belange“ hat das ungewöhnliche Beteiligungsverfahren eine überraschend große Resonanz gefunden. Die Auswertung der Kommentare hat zu Veränderungen und Ergänzungen der im Online-Diskurs vorgestellten Entwurfsfassung des regionalen Leitprofils geführt.

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