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16.03.2016

Zum 1. April 2016 tritt die Stadt Herzberg dem Regionalverband Südniedersachsen bei

Einstimmiger Beschluss des Rates der Stadt für Wiedereintritt –„Kompetente kommunale Interessenvertretung gestärkt“

Foto zur Pressemitteilung
Lutz Peters, Ulrich Schramke

Herzberg. Nach dem Beitritt der Gemeinde Bad Grund und der Samtgemeinde Gieboldehausen im jeweils Jahr 2014 hat der Regionalverband Südniedersachsen eine weitere Kommune vom Wert seiner regionalen Zusammenarbeit überzeugen können. Einstimmig hat der Rat der Stadt Herzberg entschieden, sich dem Regionalverband Südniedersachsen als neues Mitglied anzuschließen – wirksam wird der Beschluss zum 1. April 2016.

Beim Beitritt der Stadt Herzberg handelt es sich um einen Wiedereintritt: Die Kommune – 1993 eines des Gründungsmitglieder des Verbandes – war im Jahr 2004 im Wesentlichen aus finanziellen Gründen aus dem Verband ausgeschieden.

In seinem Beschlussvorschlag, der von Bürgermeister Lutz Peters (CDU) ausdrücklich mitgetragen wurde, betonte der Ratsherr Ulrich Schramke für die SPD-Fraktion, dass der Regionalverband in einer Reihe von Aufgabenfeldern wichtige Leistungen erbringe, von denen auch die Stadt Herzberg mittelbar oder unmittelbar profitiere. So bewirke der Verband Impulse beispielsweise im Rahmen der Bildungsregion bei der Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung, bei Bildung und Kultur und bei Wissenschaft und Lebensqualität. Schramke: „Zwischenzeitlich hat sich erwiesen, dass die sehr positive Arbeitsweise in keinem Verhältnis zu den Kosten - 766 Euro jährlich - stehen. Mit einem Wiedereintritt der Stadt Herzberg wird der Regionalverband Südniedersachsen zusätzlich in seiner Leistungsfähigkeit als kompetente Interessenvertretung in Südniedersachsen gestärkt. “

Im Landkreis Osterode am Harz gehören jetzt lediglich die Stadt Bad Lauterberg und die Samtgemeinde Hattorf nicht dem Regionalverband an. Die Stadt Bad Lauterberg war am zum 1. Januar 1999 ein- und zum 1. Januar 2005 wieder ausgetreten. Die Samtgemeinde Hattorf gehörte dem Verband bislang noch nie an.

Im Landkreis Göttingen gehören nur Duderstadt und Staufenberg dem Verband nicht an, im Landkreis Northeim sind Bodenfelde und Moringen Nicht-Mitglieder. Damit sind nahezu 80 Prozent aller kreisangehören Städte und Gemeinden der drei südniedersächsischen Landkreise Mitglieder im Regionalverband Südniedersachsen.

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