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20.10.2008

Bildung morgen: Verantwortung für die Region

Bildungskonferenz am Sonnabend, 22. November, in der IGS Göttingen mit Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann

Göttingen. Sie verspricht spannend zu werden – die ganztägige öffentliche Bildungskonferenz, zu der die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann am Sonnabend, 22. November, in die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen kommt.

In einer Zeit lebhafter öffentlicher Diskussionen über kleinere Klassen, mehr Lehrer und kostenlose Schulbücher will die Ressortchefin nicht nur über die Grundzüge der Niedersächsischen Bildungspolitik sprechen. Sie hat sich auch bereit erklärt, kompakt zu fünf Fragenkomplexen Stellung zu nehmen, die die Initiatoren der Konferenz formuliert haben.

So sind die Unternehmen künftig nicht mehr verpflichtet, das schulische Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) auf die Ausbildungszeit anzurechnen – eine Bundesverordnung, die gravierende Auswirkungen auf die Berufsbildenden Schulen hat und die die Landesregierung nach Meinung von Kritikern nicht im Sinne eines verbesserten Übergangs von der Schule in den Betrieb umsetzt. Auch bei den Rahmenbedingungen der „Eigenverantwortlichen Schule“ berücksichtigt das Ministerium, so heißt es, die schulische Praxis nur unzureichend. Dritter Fragenkomplex ist die frühkindliche Bildung mit Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren und dem Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule. Besonders brisant dürfte die Debatte über Unterrichtsversorgung und Schulstruktur werden. „Die Familie in der Pflicht – innovative Ansätze in der Elterarbeit“: So lautet die Themenstellung für den abschließenden Fragenkomplex.

Die Kongressteilnehmer werden um 9.30 Uhr von Gesamtschulleiter Wolfgang Vogelsaenger und Oberbürgermeister Wolfgang Meyer begrüßt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung, zu der rund 150 Gäste erwartet werden, vom Regionalverband Südniedersachsen, der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen (BIGS), der Bürgerstiftung Göttingen und dem Verein „Impuls - Schule und Wirtschaft“. Die vier Institutionen sind Träger des Projektes „Bildungsregion Göttingen“, die auf Initiative der Landtagsabgeordneten Dr. Gabriele Andretta (SPD) und Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) sowie des CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Harald Noack im Jahr 2006 entstanden war.

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