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06.11.2008

Vier Jahre regionale Kooperation im Einzelhandel – und was nun?

Tagung am 18. November im Bürgerhaus in Bovenden – Renommierte Fachleute als Referenten

Göttingen. Die Urkunde trägt die Unterschriften von Landräten, Dezernenten sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern: Am 18. November 2008 ab 10 Uhr, gut vier Jahre nach Unterzeichnung der „regionalen Einzelhandelskooperation Südniedersachsen“, ziehen IHK Hannover und Regionalverband Südniedersachsen im Bürgerhaus in Bovenden öffentlich eine Zwischenbilanz: Welche Aspekte haben sich bewährt? Was muss besser gemacht werden? Und insbesondere: Wie lässt sich mehr Verbindlichkeit in die Absprachen über die Ansiedlung größerer Märkte integrieren? Mit Prof. Dr. Axel Priebs von der Region Hannover, Henrik Krieger vom Zweckverband Raum Kassel, Markus Lehrmann vom Einzelhandelsverband Ostwestfalen/Lippe und Henrik Schrenk von der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld haben die Veranstalter kompetente Referenten eingeladen, die über eigene Erfahrungen berichten und fachliche Vorschläge zur Intensivierung der Arbeit in der Region Göttingen unterbreiten werden.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Heidrun Bäcker gibt der Bürgermeister des Fleckens Nörten-Hardenberg, Frank Priebe, als Vorsitzender des Interkommunalen Arbeitskreises Einzelhandel (IAE) des Regionalverbandes eine Überblick über die Kooperation der Kommunen im Einzelhandelssektor. Im Anschluss an die Referate diskutieren die vier externen Experten mit Gerhard Hoppe von der IHK Hannover und Göttingens Stadtbaurat Thomas Dienberg. Die Moderation hat Thomas Grunewald vom Regionalbüro Hamburg der BBE Retail Experts übernommen.

Mit Unterzeichnung der regionalen Einzelhandelskooperation Anfang November 2004 strichen die beteiligten Kommunen die Bedeutung leistungsfähiger, durch Lebensqualität, Multifunktionalität und Angebotsvielfalt gekennzeichneter Innenstädte und Ortszentren heraus. Der Facheinzelhandel soll durch den Vertrag gestärkt und damit ein Beitrag zur Schärfung des Profils von Innenstädten geleistet werden. Das zweite Oberziel zielt darauf ab, auch großflächigen Einzelhandel mit vorwiegend zentrenrelevanten Sortimenten möglichst an integrierten Standorten anzusiedeln. Möbelhäuser, Bau- und Heimwerkermärkte sowie Gartencenter sollen möglichst an verkehrsgünstigen Standorten angesiedelt werden. Drittes wichtiges Ziel der regionalen Einzelhandelskooperation Südniedersachsen ist die Verbesserung der Nahversorgung. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

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