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19.12.2008

Zukunftsweisende Siedlungsentwicklung

Ganztägige öffentliche Fachtagung am 28. Januar in Rosdorf zu den Auswirkungen des demographischen Wandels

Foto zur Pressemitteilung

Probleme bei der Bauflächen-Vermarktung, Leerstände von Wohnungen und Läden, Modernisierungsstau bei Fachwerkhäusern: Eine ganztägige öffentliche Fachtagung am 28. Januar 2009 (Beginn 10.00 Uhr) im Bürgerhaus in Rosdorf beleuchtet zentrale Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Entwicklung der Städte und Dörfer. Aufgezeigt werden sollen die wesentlichen Handlungsmöglichkeiten der Kommunal- und Landespolitik sowie der Wohnungs- und der Kreditwirtschaft.

Grundlage der Tagung ist der Abschlussbericht eines Modellvorhabens zur Siedlungsflächenentwicklung, den der Regionalverband Südniedersachsen und die Regierungsvertretung Braunschweig zum Jahreswechsel gemeinsam vorgelegt haben. Er macht den an der Siedlungsentwicklung beteiligten Akteuren konkrete Vorschläge und plädiert beispielsweise dafür, ganz auf die Ausweisung neuer Bauflächen zu verzichten.

Nach der Begrüßung durch Abteilungsleiter Rainer Beckedorf (Ministerium für Ernährung Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung) wird Geschäftsführer Rüdiger Reyhn vom Regionalverband Südniedersachsen über die Siedlungsentwicklung als Handlungsfeld der Regionalen Entwicklungs-Strategie (RES) „Wissens-Region Göttingen“ referieren.

BeispielfotoMichael Glatthaar (Planungsbüro „proloco“, Bremen) skizziert Ablauf und Ergebnisse des Modellvorhabens „Unterstützung von Gemeinden bei der Neuausrichtung ihrer Flächenpolitik im Rahmen der Regionalentwicklung“. Bürgermeisterin Dinah Stollwerk-Bauer (Flecken Adelebsen) und Bürgermeister Harald Kühle von der Stadt Northeim äußern sich zur den Auswirkungen des demographischen auf ihre Kommunen.

Der Beigeordnete Meinhard Abel vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund: spricht am Nachmittag über die Stärkung von Kernorten als interkommunale Aufgabe. Abteilungsleiter Lothar Busch vom Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit stellt die Planung der Stadtentwicklung und die Förderung von Städte- und Wohnungsbau als Beiträge zur Gestaltung des demografischen Wandels dar. Franz Brinker vom Amt für Landentwicklung Göttingen referiert über die Perspektiven der Dorfentwicklung in Südniedersachsen unter den Aspekten des demographischen Wandels und des Leerstands.

An der Abschlussdiskussion zum Thema „Zukunftsweisende Siedlungsentwicklung in Südniedersachsen: Welchen Beitrag können Kommunen und Land leisten?“ nehmen Dinah Stollwerk-Bauer, Rainer Beckedorf, Lothar Busch, Harald Kühle Fritz Brinker und Meinhard Abel teil. Die Moderation liegt bei Michael Glatthaar.

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