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23.10.2009

Ein Mann, der sagt, was er denkt

Herbstausgabe des RegionalJournals RegJo Südniedersachsen erschienen – Titelgeschichte über den Künstler Andreas Lemberg

Foto zur Pressemitteilung

Göttingen. „Lemberg war immer kontrovers. Ein Mann, der sagt, was er denkt, sich wenig darum schert, was andere von ihm halten“: Mit Andreas Lemberg charakterisiert die RegJo-Redakteurin Johanna Lal treffend einen Göttingen Künstler, der selbst gern provoziert und andere zum Widerspruch reizt. Einer, der sich nicht anpasst. Einer, der seine Bilder nicht nur einer reichen Oberschicht andienen will, der vielmehr für jeden malt: Die beeindruckende Reportage „Mir ist egal, was andere denken“ ist die Titelgeschichte der Herbstausgabe des RegionalJournals RegJo, die auf 160 Seiten Schlaglichter auf die zusammenwachsende Region Südniedersachsen und seine vier Landkreise mit Göttingen als Oberzentrum wirft.

Johanna Lal beschreibt dicht und prägnant Lembergs Schaffen, ohne die nötige Distanz zu verlieren. Am Beispiel dieses Künstlers skizziert die junge Journalistin das Spannungsverhältnis zwischen Heimatliebe und Fernweh. Dem Zwei-Meter-Mann Lemberg hat diese Ambivalenz viele Impulse für seine künstlerische Arbeit gegeben: Mit beeindruckenden, überwiegend schwarz-weiß gehaltenen Fotos entstand so ein vierzehnseitiges Feature, das zu den besten zählt, die das RegJo in den vergangenen Jahren veröffentlicht hat.

Mutig und kritisch kommt auch eine Reportage von Redaktionsleiter Sven Grünewald über die Entwicklung der „Gesundheitsregion Göttingen“ daher. Unter der Überschrift „Bedingt absprungbereit“ beschreibt der Journalist einerseits die exzellenten Leistungen, die Mediziner der Region in Forschung und Versorgung erbringen und die zum nationalen und internationalen Renommee der Region beitragen. Andererseits identifiziert er Handlungsbedarf im Bereich der Netzwerkbildung und beschreibt die Ansätze, die der Regionalverband Südniedersachsen mit Unterstützung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der Stadt Göttingen zur Intensivierung der Zusammenarbeit von Akteuren im Gesundheitswesen unternimmt (Materialsammlung zum Projekt „VitAl 37“ als PDF-Datei).

Zu den weiteren Schwerpunktthemen der aktuellen RegJo-Ausgabe zählt ein Bericht über die Arbeit von Steuerberatern und Buchprüfern. Zudem beschreibt das RegJo eine pfiffige Methode, die Marder langfristig aus Häusern fernhält und erläutert die Beteiligung der Stadt Einbeck an der Landesinitiative „Ab in die Mitte!“.

Auf besondere Resonanz vieler Leserinnen und Leser ist in den Tagen nach Erscheinen der RegJo-Herbst-Ausgabe der 52 Seiten umfassende Sonderdruck „Wohnen im Alter und Gesundheit“ gestoßen. Besonders lesenswert ist das Interview mit dem Vorsitzenden der Freien Altenarbeit Göttingen, Prof. Dr. Peter Alheit.

Regionalverband Südniedersachsen und RegJo Verlag geben das RegJo seit 1996 in einer Auflage von 20.000 Exemplaren vier Mal jährlich heraus. Das vierfarbig gestaltete Magazin wird durch Anzeigen, Beiträge privater Kooperationspartner und Verkaufserlöse finanziert. Es liegt aus in Kreis- und Rathäusern, bei sowie in Sparkasse und Kultureinrichtungen. Außerdem wird es über den Lesezirkel vertrieben. Besondere Bedeutung hat der Versand über Directmailing.

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