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17.11.2009

Kreative Vorbereitung auf das Berufsleben

Landrat Michael Wickmann stellt Konzept ´SchulBetrieb` vor – Neue Form der Zusammenarbeit von Betrieben und Schulen

Foto zur Pressemitteilung

Northeim. Kreativität und Engagement sind gefordert, wenn es um die Verbesserung der Berufsorientierung junger Menschen geht: Landrat Michael Wickmann stellte am Dienstag in Northeim das Konzept „SchulBetrieb“ vor, mit dem die Initiative „Bildungsregion Göttingen“ die bestehenden Kontakte zwischen Allgemeinbildenden Schulen und Betrieben stärken und zu neuen Partnerschaften anregen will. Diskussionen über dieses neuartige Konzept stehen auch im Mittelpunkt einer öffentlichen Bildungskonferenz, die am 2. Dezember ab 14 Uhr bei der ContiTech Elastomer Beschichtungen GmbH in Northeim stattfindet.

Mit der Ausrichtung der Veranstaltung in einer Fabrikhalle werde, so Wickmann im Verlauf eines Pressegesprächs bei ContiTech, dokumentiert, dass die Bildungsregion und die sie tragenden Gebietskörperschaften engen Kontakt zur Wirtschaft pflegen. Wickmann: „Für die Zukunft der Region ist es ausschlaggebend, dass unsere Unternehmen auch in Zukunft über gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter verfügen.“

Wickmann und der ContiTech-Geschäftsführer Heiko Eymer verwiesen auf Prognosen des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung (NIW, Hannover), denen zufolge sich in Südniedersachsen nicht nur ein Fachkräftemangel, sondern ein allgemeiner Arbeitskräftemangel abzeichnet. Eymer betonte, dass für die ContiTech im Rahmen ihres sozialen Engagements der Zusammenarbeit mit Schulen eine hohe Bedeutung zugemessen werde. Eymer: „Wir investieren trotz Kurzarbeit in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter und bieten beispielsweise einwöchige Kurse mit IHK-Zertifikat an.“

Die Bildungskonferenz soll nach Angaben der Bildungsmanagerin Nina Zastrow vom Regionalverband Südniedersachsen auch dazu genutzt werden, um das Projekt SchulBetrieb im Übergang von der Schule in den Beruf zu erörtern. Im Kern gehe es darum, weitere Partnerschaften zwischen Schulen und Betrieben zu initiieren. In einem zweiten Schritt solle deutlich gemacht werden, was eine gute Lernpartnerschaft ausmache. Für die Betriebe bedeute das beispielsweise, dass die Auszubildenden stärker in die Kontaktpflege zu den Jugendlichen in den Schulen eingebunden werden.

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