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28.01.2010

Daten, Fakten und Meinungen zur aktuellen Fusionsdebatte

Winterausgabe des RegionalJournals Südniedersachsen erschienen – Reportage über das Innenleben des Idunazentrums in Göttingen

Foto zur Pressemitteilung

Göttingen. Die aktuelle Diskussion um neue Gebietszuschnitte und kommunale Funktionen unterfüttert die aktuelle Ausgabe des RegJo mit Daten, Fakten und Meinungen. Unter der Überschrift „Abschied von einem Denkverbot“ ordnet das RegionalJournal die in Südniedersachsen angestellten Überlegungen in den Gesamtkontext des Landes und greift Erfahrungen aus der Kommunalreform der siebziger Jahre auf. Anschaulich vermittelt das Journal, welche engen Pendlerverflechtungen innerhalb der Region und hier insbesondere zwischen Northeim und Göttingen bestehen. Außerdem erfolgen Zusammenfassungen der parallel geführten Debatten im Großraum Braunschweig und im Weserbergland.

Mit dem Bürgermeister der Samtgemeinde Eschershausen, Friedrich Mönckemeyer, und dem Northeimer Landrat Michael Wickmann äußern sich zwei Verantwortliche zu konkreten Aspekten wie etwa den Kostenvorteilen, die mit Verwaltungsfusionen möglicherweise verbunden sind. Der Vorstandsvorsitzende des Regionalverbandes Südniedersachsen, Landrat Bernhard Reuter vom Landkreis Osterode am Harz, spricht sich in einem Namensartikel klar gegen Zweierfusionen aus. Nach Reuter Einschätzung kann allerdings ein Regionskreis mit einem dynamischen Oberzentrum und starken Institutionen wie der Universität Göttingen entstehen, wenn das Land bereit ist, der neuen Gebietskörperschaft Kompetenzen etwa in den Bereichen Land- und Regionalentwicklung, Katasterwesen sowie Schul- und Gewerbeaufsicht zu übertragen. Die Landkreise würden nach Einschätzung des Landrats, der Mitte Januar 2010 zum Vizepräsidenten des Deutschen Landkreistages (DLT) gewählt wurde, von Sozialbehörden hin zu Regionalentwicklungsagenturen mit umfassender Bündelungsfunktion mutieren.

Breiten Raum bietet die jetzt vorgelegte Winter-Ausgabe des RegJo dem Handwerk. Auf neun Seiten stellt die Redaktion Handwerker vor, die mit Leidenschaft und hoher professioneller Kompetenz ihre Berufe ausüben. Unter der Überschrift „Die Macht der Interessen“ schildert Redaktionsleiter Sven Grünewald den Fall eines Medizinprofessors, dem innerhalb der Probezeit der Arbeitsplatz am Göttinger Universitäts-Klinikum gekündigt wurde und der sich nun gegen den drohenden Job-Verlust wehrt. In einer beeindruckender Reportage schildern Annabell Buchner, Sebastian Müller und Kolja Podkowik die Situation im Iduna-Zentrum am Rande der Göttinger Innenstadt.

Die aktuelle Ausgabe liegt bei den Sparkassen und Volksbanken in der Region aus, wird im Direct-Mailing versandt und ist im Zeitschriftenhandel oder direkt über den Verlag unter www.regjo.de erhältlich.

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