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25.02.2008

Siedlungspolitische Leitlinien für sieben Modellkommunen

Demographischen Wandel: Regierungsvertretung und Regionalverband bearbeiten gemeinsam Vorhaben zur Flächenentwicklung

Göttingen. n enger Zusammenarbeit mit der Regierungsvertretung Braunschweig und einem privaten Planungsbüro will der Regionalverband für sieben Modellkommunen siedlungspolitische Leitlinien entwickeln, die den Gemeinderäten als Orientierungshilfe bei Entscheidungen über Bebauungspläne dienen soll. An dem Projekt beteiligt sind die Städte Bad Sachsa, Osterode am Harz und Moringen, die Gemeinden Gleichen und Kreiensen, der Flecken Adelebsen sowie die Samtgemeinden Bad Grund.

Die Kommunen sollen in ihrem Bemühen unterstützt werden, bei der Bauleitplanung stärker als bislang auf die Kosten von Flächenausweisungen zu achten. Damit soll gleichzeitig auch der Zersiedlung der Landschaft entgegengewirkt werden. Vor wenigen Tagen hatte das Deutsche Institut für Urbanistik (DIFU) in einer Studie darauf hingewiesen, dass es sich für Kommunen oftmals nicht lohnt, neue Flächen auszuweisen. Das gilt insbesondere dann, wenn es sich um landwirtschaftliche Böden handelt. Tag für Tag verschwinden in Deutschland mehr als 110 Hektar unter Asphalt und Beton. Von Ziel der Bundesregierung, den Flächenanspruch bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar am Tag zu begrenzen, ist Deutschland also weit entfernt.

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