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07.07.2010

Auf den Ortskern kommt es an

Fünfteilige Veranstaltungsreihe zur Innenentwicklung von Kommunen – Auftakt am 24. August in Northeim

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Ministerin Astrid Grotelüschen

Göttingen. Eine fünfteilige Veranstaltungsfolge zur Stärkung der Innenentwicklung von Städten und Dörfern richtet das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2010 in der Stadthalle Northeim aus. Titel der Reihe, die von der Regierungsvertretung Braunschweig und dem Regionalverband Südniedersachsen vorbereitet wird, lautet: „Auf den Ortskern kommt es an! Innenentwicklung als Zukunftsaufgabe der Region Südniedersachsen und ihrer Kommunen.“ Sie befasst sich mit Auswirkungen des demographischen Wandels auf Städtebau, Ortsentwicklung und Wohnungsmarkt im ländlichen Raum.

Zum Auftakt am 24. August um 16.00 Uhr erläutert die Ministerin Astrid Grotelüschen die Zielsetzungen der Initiative, bei der es insbesondere um Vorschläge zur Schaffung „demographiefester“ und zukunftsfähiger Kommunen gehen soll. Nach Grußworten durch Bürgermeister Harald Kühle und Landrat Michael Wickmann referieren Ingo Gerloff, Dezernatsleiter der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften, Hans-Joachim Röwer, Vorstandsvorsitzender der Kreis-Sparkasse Northeim sowie Achim Däbert von der Investitions- und Förderbank Niedersachsen. Thema dieses ersten Teils der Veranstaltungsreihe: Südniedersächsische Immobilien und Wohnungsmärkte im Umbruch.

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Zu den Zielgruppen zählen Verantwortliche aus den Kommunen, der Immobilien- und Kreditwirtschaft sowie Planungsbüros und die Öffentlichkeit. Um das Thema „Umnutzung und Rückbau – Chancen und Grenzen der Innenentwicklung“ geht es am 14. September. Die weiteren Themen: „Folgekosten kommunaler Infrastruktur in der Siedlungsentwicklung“ (26. Oktober), „Wohnungssanierung und -modernisierung im sozialen Kontext“ (30. November) und „Weniger ist mehr – neue Wege in der städtebaulichen Planung und Steuerung“ (7. Dezember).

Zu allen Veranstaltungen, die von 16.00 bis 19.00 Uhr in der Stadthalle Northeim stattfinden, wurden jeweils drei Referenten eingeladen, die auch zu anschließenden Diskussionen zur Verfügung stehen. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Anmeldungen unter www.regionalverband.de/verband_anmeldungen_innenentwicklung. Die Veranstaltungsreihe wird von der Kreis-Sparkasse Northeim unterstützt.

Südniedersachsen zählt außerhalb des Oberzentrums Göttingen und dessen unmittelbarer Umgebung in den alten Ländern zu den Regionen, in denen der demographische Wandel besonders weit fortgeschritten ist. Es geht also darum, den Paradigmenwechsel vom Wachstum zur gestalteten Schrumpfung aktiv zu betreiben.

Die Städte und Dörfer sind attraktiv - nicht zuletzt als Wohn-, Arbeits- und Ausbildungsorte. Damit sie diese Lebensqualität sichern und entwickeln können, müssen sie sich darauf besinnen, was sie stark macht. In Zeiten zurückgehender Bevölkerungszahlen und tief greifender Veränderungen in der Altersstruktur ist im ländlichen Raum nicht die räumliche Ausdehnung das Gebot der Stunde, sondern die Stärkung der Ortskerne und Zentren.

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