Illustrationsgrafik
Illustrationsgrafik
27.12.2010

Sanierung von Wohnungen mit dem Blick auf die Zielgruppen

Einbecker Wohnungsbau setzt auf Innenentwicklung der Stadt – Gezielte Dienstleistungen gerade auch für ältere Mieter

Foto zur Pressemitteilung
Birgit Rosenbauer (Foto: Dirk Spenn)

Northeim. Das Aufgabenspektrum von Wohnungsgesellschaften hat sich in den vergangenen Jahren stark geändert: Über die reine Bereitstellung von Wohnraum hinaus bieten sie insbesondere ihren älteren Mieterinnen und Mietern Dienstleistungen und fördern damit das selbst bestimmte Wohnen in Ortskernen und Stadtquartieren.

Während ihres Vortrags „Alters- und generationengerechte Umbauten und energetische Sanierungen als Handlungsstrategien“ stellte die Geschäftsführerin der Einbecker Wohnungsbau GmbH, Birgit Rosenbauer, einige Beispiele zielgruppenorientierter Dienstleistungsangebote dar. So betreut das Einbecker Wohnungsunternehmen in Kooperation mit dem „Rotes Kreuz Wohnservice“ ältere Menschen mit Behinderungen – insbesondere auch Personen, die unter Demenz leiden.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Auf den Ortskern kommt es an“ in der Northeimer Stadthalle betonte Birgit Rosenbauer, dass nicht wenige Ältere sich gerade auch mit einfachen Tätigkeiten wie dem Putzen, Bügeln und Waschen schwer täten – wenn ihnen solche Aufgaben zu vertretbaren Preise abgenommen würden, erhöhe sich ihre Lebensqualität und sie könnten länger in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Darüber hinaus würden Mieterinnen und Mieter bei Arztbesuchen und Behördengängen unterstützt und es erfolge ein gemeinsamer Theater- oder Konzertbesuch.

Über die reinen Dienstleistungen hinaus muss sich auch das Wohnungsangebot an den Mieter-Wünschen orientieren. So stellte Birgit Rosenbauer während ihres Vortrags vor mehr als 50 Veranstaltungsteilnehmerinnen und Teilnehmern beeindruckende Beispiele gelungener Sanierungen und Umbauten für Wohngemeinschaften und das generationenübergreifende Wohnen vor.

Wohnungen würden für Ältere durch das Entfernen von Türschwellen und den Einbau ebenerdig angelegter Duschen attraktiver. Parallel dazu werde bei Sanierungen auf die Verbesserung des Wärmeschutzes der Häuser geachtet. Bei einem Jahresumsatz von fast sieben Millionen Euro investiert die Einbecker Wohnungsbau jährlich zwischen zwei und drei Millionen Euro in den Bestand. Birgit Rosenbauer: „Damit tragen wir dazu bei, dass der Zersiedelung der Landschaft entgegen gewirkt und die Attraktivität Einbecks als Wohnstandort der kurzen Entfernungen weiter ausgebaut wird.“

Bei diesen Investitionen kommt es darauf an, dass der Wohnraum bezahlbar bleibt. 4,90 Euro Miete pro Quadratmeter und Monat ohne Nebenkosten – dieser Wert wird nach Aussagen der Geschäftsführerin nicht überschritten.

In der Wohnungswirtschaft Niedersachsens hat sich die Einbecker Wohnungsbau in den vergangenen Jahren den Ruf eines gut aufgestellten Unternehmens erworben. So hat sie „Pendlerwohnungen“ am Markt etabliert: Die möblierte Wohnungen werden Arbeitnehmern angeboten, die sich aus beruflichen Gründen nur kürzere Zeit in Einbeck aufhalten oder aber die an den Wochenenden zu ihren Familien nach Hause pendeln.

Aktuelles:

Logo Bildungsregion GöttingenLogo Metropolregion