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23.11.2007

Bildungsregion profiliert sich: Nicht Konkurrenz ist angesagt, sondern Kooperation

Mehr als 150 Konferenzteilnehmer in den Berufsbildenden Schulen in Einbeck – Lob aus dem Kultusministerium

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Einbeck/Göttingen. „Die Qualität von Bildung zu verbessern – das ist Ziel der Bildungsregion Göttingen. Durch Verabredungen zwischen den Beteiligten soll die Situation für die Jugendlichen und Kinder, aber auch für die an der Weiterbildung Teilnehmenden, verbessert werden. Damit tun Sie nicht nur Ihrer Region einen Gefallen, sondern dem ganzen Land“: Wolf-Dieter Hasenclever, Leiter der Steuerungsgruppe „Einführung und Kommunikation der Eigenverantwortlichen Schule“ im Kultusministerium, hob im Verlauf einer Bildungskonferenz in den Berufsbildenden Schulen in Einbeck die Bedeutung Kreisgrenzen übergreifender Kooperationen im Bildungswesen hervor.

Bildungsregionen, so Hasenclever in einem Vortrag vor 150 Konferenzteilnehmern, seien Vorreiter in der Bildungspolitik und der Pädagogik. Die Verantwortlichen hätten erkannt, dass Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und Kommunen erforderlich seien, um Regionen zu stärken. Klare Zielsetzung: Alle Menschen müssten darin unterstützt werden, ihre individuell bestmöglichen Bildungsqualifikationen zu erreichen. Nach Angaben von Wolfgang Vogelsaenger, Leiter der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Göttingen, strebt die Bildungsregion Göttingen diese Ziele projektorientiert durch konkrete Verabredungen an. So sollen künftig weiterführende Schulen die Grundschulen über die Entwicklung der Schüler informieren, die sie gerade abgegeben haben. Damit soll die Zusammenarbeit zwischen Primar- und Sekundarbereich gestärkt werden, Zweites Beispiel: Durch Einrichtung eines Arbeitsstabes (Task Force) sollen Institutionen wie Jugendamt, Polizei, Schulen und Integrationsrat regelmäßig zusammenkommen, um die Entwicklung problematischer Jugendlicher zu beraten. Vogelsaenger: „Nicht Konkurrenz ist angesagt, sondern Partizipation und Kooperation. Nicht die Institution ist wichtig, sondern das Kind.“

Zu Beginn der Veranstaltung hatte die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek betont, die Stadt Einbeck wolle an der Bildungsregion Göttingen partizipieren. „Ich halte es für einen sehr guten Weg, dass sich die Stadt Göttingen und die drei Landkreise auf den Weg machen, um so unsere Region zu einem profilierten und qualitativ hochwertigen Bildungsstandort zu entwickeln. Die gesamte Region kann nur gewinnen, wenn wir die unterschiedlichen Voraussetzungen und Anforderungen von und an Schule gemeinsam diskutieren und auf die Zukunft hin ausrichten, so wie bei dieser Bildungskonferenz am heutigen Tag.“ Günter Dietzek, Leiter der Berufsbildenden Schulen, hatte die Gäste – zu ihnen zählten auch die Landtagsabgeordneten Joachim Stünkel und Stefan Wenzel - zu der Konferenz begrüßt, die gemeinsam von der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen (BIGS), dem Verein „Impuls - Schule und Wirtschaft“, der Bürgerstiftung Göttingen sowie dem Regionalverband Südniedersachsen ausgerichtet worden war.

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