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17.05.2011

Schule trifft Wirtschaft – Themenabend zur

Wie können Schulen und Betriebe zusammenarbeiten? Was können Schule und Betriebe tun, um Schüler besser auf die Berufswelt vorzubereiten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Initiative SchulBetrieb, die in der KGS Moringen vorgestellt wurde.

Foto zur Pressemitteilung
Foto: Niko Mönkemeyer

Göttingen/Moringen. „Ich kann mir nicht vorstellen Gummiteile herzustellen! Ich will eher kreativ gestalterisch arbeiten möchte. Aber ich fand es gut, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, meine Stärken und Schwächen kennenzulernen,“ so Anna Meyer, Schülerin der KGS Moringen, nachdem sie an einem Bewerbungsworkshop mit der ContiTech GmbH teilgenommen hatte. Ihr hörten rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreter von Schulen und Verbänden der Region zu. Thema des Abends in den Räumen der KGS war die Initiative SchulBetrieb, deren Ziel Anbahnung und Unterstützung von Lernpartnerschaften zwischen allgemeinbildenden Schulen und Ausbildungsbetrieben aller Branchen ist. Beispielhaft für eine solche Kooperation ist die Lernpartnerschaft der Kooperativen Gesamtschule Moringen mit der ContiTech GmbH.

Begrüßt wurden die Zuhörer von Landrat Michael Wickmann und Ralph Plamann, dem Leiter des KGS-Gymnasialzweigs. Wickmann stellte die Bedeutung der Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben heraus. Durch die Kooperationen würden Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, sich bei der Frage "welcher Beruf passt zu mir?" besser orientieren können. Zu der Veranstaltung hatten die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim, die KGS und der Regionalverband Südniedersachsen im Rahmen des Projektes "Bildungsregion Göttingen" gemeinsam eingeladen.

Als Bildungsmanagerin des Regionalverbandes Südniedersachsen stellte Dr. Gülen Özden Özaktürk die „Initiative SchulBetrieb“ im Detail vor und machte deutlich, welche Bedeutung dieses Konzept gerade in Anbetracht des demografischen Wandels für Betriebe habe. Die konkrete Ausgestaltung der Lernpartnerschaft erfolge in Absprache zwischen Schule und Betrieb im Rahmen ihrer entsprechenden Anforderungen und Ressourcen. Beide Seiten profitierten von der langfristig und nachhaltig geplanten Zusammenarbeit.

Christiane Tieste von der ContiTech GmbH verdeutlichte, wie wichtig der Aufbau von Nachwuchs aus den eigenen Reihen sei. Unternehmen hätten auch eine soziale Verantwortung für junge Menschen; mangelhaft vorbereitete Jugendliche seien potentielle Arbeitslose und damit auch potenzielle Transferleistungsbezieher von morgen.

In der anschließenden Diskussion, moderiert durch Ralph Plamann und Jens Bentgerodt, ebenfalls Lehrer an der KGS Moringen, wurde der Frage nachgegangen, welche weiteren Möglichkeiten bestehen, Schülerinnen und Schüler bei bei ihrer Berufsfinden zu unterstützen.

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