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24.06.2011

Aktionsprogramm Daseinsvorsorge: Regionalverband eine Runde weiter

Erfolgreiche Interessenbekundung für die Landkreise Göttingen, Osterode am Harz und Northeim auf Bundesebene

Foto zur Pressemitteilung
Dr. Peter Ramsauer

Göttingen/Bonn. Mit der Auslobung eines Teilnahmewettbewerbs hatte Dr. Peter Ramsauer im April 2011 ein Aktionsprogramm unter der Überschrift „regionale Daseinsvorsorge“ gestartet. Jetzt steht fest: Der Regionalverband Südniedersachsen zählt zu den fünfzig Antragstellern, die in die zweite Phase des Wettbewerbs übernommen und damit aufgefordert wurden, bis zum 16. September detaillierte Konzepte zu stellen. Dafür erhält der Regionalverband aus Mitteln des Bundesministeriums eine Aufwandsentschädigung über 4.000.- Euro. Beworben hatten sich Ende Mai insgesamt 150 Regionen, Landkreise und Gemeindeverbünde.

Auf der Basis der eingereichten Konzepte wird das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unter den fünfzig Antragstellern bis zu dreißig Akteure auswählen, die für eine Teilnahme an der Hauptphase des Aktionsprogramms in den Jahren 2012 und 2013 mit jeweils 60.000 bis 180.000 Euro unterstützt werden. Ab 2014 will der Bund für Anschlussprojekte weitere Mittel zur Verfügung stellen. Die Geschäftsstelle des Regionalverbandes hatte die Interessenbekundung in enger Abstimmung mit den Trägern der Regionalplanungen der drei beteiligten Landkreise sowie der Stadt Göttingen formuliert. Der Verband konzentrierte sich auf Aussagen zu den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Einzelhandel und Kultur. Dabei wurde insbesondere auf die Entwicklung der Mittelzentren Osterode am Harz, Bad Gandersheim, Einbeck, Northeim, Duderstadt und Hann.Münden abgestellt.

Nach Aussagen von Minister Ramsauer soll das Aktionsprogramm die Modellregionen darin unterstützen, sich mit Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Lebenswirklichkeit der Menschen zu befassen und Vorschläge für Infrastrukturanpassungen zu erarbeiten. Es richtete sich an Planungsregionen, Landkreise, größere Zweckverbände und interkommunale Verbünde.

Das Aktionsprogramm fördert die Umsetzung des Leitbilds "Daseinsvorsorge sichern", das zentraler Bestandteil der gemeinsamen Raumordnungsstrategie von Bund und Ländern ist, die 2006 als "Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland" von der MKRO beschlossen wurden. Neben dem Regionalverband Südniedersachsen und dem Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) gelangten aus Niedersachsen die Regionale Entwicklungskooperation Weserbergland, der Landkreis Friesland, der Landkreis Lüchow-Dannenberg sowie das Regionalmanagement Mitte Niedersachsen in die nächste Runde.

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