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27.06.2012

Anspruch Inklusion gemeinsam meistern

Bildungskonferenz in der KGS Bad Lauterberg – Gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf nun gesetzlich geregelt

Osterode/Göttingen. Seit Ende März 2012 liegt das Gesetz zur gemeinsamen Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Förderbedarf vor. Der Regionalverband Südniedersachsen hat im Rahmen der „Bildungsregion Göttingen“ jetzt Praktiker aus Grund- und Förderschulen sowie weitere Interessierte zu seiner öffentlichen Bildungskonferenz am 2. Juli in die KGS Bad Lauterberg eingeladen. Titel der als Planungswerkstatt für ganz Südniedersachsen konzipierten Veranstaltung: „Zusammen wachsen - Herausforderung Inklusion gemeinsam meistern“.

Nachdem im Verlauf von Bildungskonferenzen in Einbeck und Osterode in den Jahren 2010 und 2011 die grundsätzlichen Fragen schulischer Inklusion diskutiert worden waren, geht es jetzt um die konkrete Umsetzung in die Praxis. Die renommierte Pädagogin Prof. Dr. Ada Sasse vom Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt-Universität Berlin wird versuchen, unter dem Titel „keine Angst vor Inklusion“ den Lehrerinnen und Lehrern Mut zu machen für den gemeinsam Weg in die inklusive Schullandschaft.

Im Anschluss an den Vortrag findet die eigentliche Planungswerkstatt statt – im Vordergrund steht der Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen Förder- und Grundschulen. Dabei soll auch der Bedarf von Fortbildungs- und Beratungsangeboten deutlich werden. Die Bildungsregion Göttingen will in Kooperation mit dem Netzwerk für Lehrerfortbildung an der Universität Göttingen solche Maßnahmen künftig anbieten. Die beteiligten Förderschulen zeigen im Rahmen einer Ausstellung ab 14.00 Uhr zunächst Schwerpunkte und Besonderheiten ihrer Arbeit. KGS-Schulleiter Rainer Jakobi und der Erste Kreisrat Gero Geißleiter vom Landkreis Osterode begrüßen ab 15.00 Uhr die Gäste. Die Veranstaltung soll um 18.30 Uhr mit einem Ausblick auf die weitere Arbeit enden.

Mit dem am 20. März verabschiedeten Gesetz zur schulischen Inklusion will das Land Niedersachsen dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung an jedem Lernort ihren Bedürfnissen und Ansprüchen entsprechend lernen können. Die Qualität und der erforderliche Umfang an Unterstützung soll für alle Schülerinnen und Schüler gesichert und die Zusammenarbeit aller an der Förderung beteiligten Personen und Institutionen gewährleistet werden.

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