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Demographie

Der Regionalverband Südniedersachsen befasst sich seit mehr als einem Jahr wissenschaftlich und projektorientiert mit dem demographischen Wandel in der Region Göttingen. Der Prozesse begann im Jahr 1997 mit der Antragstellung für das Modellvorhaben „Regionen der Zukunft“ auf Bundesebene. Im Jahr 2000 beteiligte sich der Regionalverband stellvertretend für zahlreiche Kommunen und andere Institutionen am Welt-Städtebaukongress „URBAN 21“ im Internationalen Congress Centrum (ICC) in Berlin.

Modellvorhaben der Raumordnung: Infrastruktur und demographischer Wandel

Im Oktober 2003 beauftragte das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) den Regionalverband Südniedersachsen mit der Umsetzung des Projektes Infrastruktur und demographischer Wandel. Das Vorhaben wurde am 28. November 2006 in Neumarkt in der Oberpfalz offiziell abgeschlossen. Im Dezember 2006 gaben das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklu8ng sowie das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung gemeinsam den Abschlussbericht „Umbau statt Zuwachsen“ – Siedlungsentwicklung und öffentliche Daseinsvorsorge im Zeichen des demographischen Wandels heraus. Der Abschlussbericht des Regionalverbandes Südniedersachsen mit dem Titel „Generationen-Netzwerk Südniedersachsen“ war bereits im November 2005 vorgelegt worden. Die Ergebnisse wurden regional und überregional kommuniziert (z. B. Ausstellungen in Einbeck, Osterode am Harz, Adelebsen, Ebergötzen, Northeim, Göttingen und Katlenburg, Referate innerhalb und außerhalb der Region).

Modellvorhaben der Raumordnung „Generationen-Netzwerk Südniedersachsen“

Der Regionalverband Südniedersachsen hat sich an dem Modellvorhaben der Raumordnung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (www.bbr.bund.de/moro) zum Thema „Infrastruktur und demographischer Wandel“ mit einem zweijährigen Projekt beteiligt. Der von Dr. Gerhard Cassing bearbeitete Ergebnisbericht wurde im November 2005 in Northeim präsentiert. Die Projektergebnisse wurden auch in einer Posterausstellung aufbereitet, die beim Regionalverband ausgeliehen werden kann. Zentrales Anliegen des Aktionsforschungsprojektes in Südniedersachsen war die Untersuchung von Strategien und Instrumenten zur Entwicklung der öffentlichen Daseinsvorsorge, die den Auslösern negativer demographischer Trends entgegenwirken können. Für den Untersuchungsraum, die Raumordnungsregion 24 (Göttingen) war diese Thematik von besonderem Interesse, weil hier Alterung und Rückgang der Bevölkerung weiter fortgeschritten sind als in anderen Regionen in den alten Bundesländern. Dem Bundestrend ist die Region Südniedersachsen um etwa ein Jahrzehnt voraus. Die demographische Problematik stellt hier die Regionalpolitik bereits heute vor strategische Herausforderungen, deren modellhafte Bearbeitung nicht nur der nachhaltigen Zukunftsgestaltung in der Region selbst diente, sondern zu übertragbaren Erkenntnissen für andere Regionen führte.

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