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Einzelhandel

Kundenorientierung bei Sortimentsgestaltung, Qualität bei Beratung und Service - wer in der Städten und Gemeinden der Region einkaufen geht, stellt fest, dass die meisten Einzelhandelsunternehmen in Südniedersachsen diesem Anspruch gerecht werden. Ganz gleich ob Bekleidung, Lebensmittel, Haushaltswaren, Möbel, Elektronik-Artikel, Schmuck und Uhren oder Dienstleistungen: Kundenwünsche bestimmen grundsätzlich das Handeln des Handels.

Doch auf welches Angebot Kundinnen und Kunden stoßen, welche Preise sie für die nachgefragten Produkte bezahlen und wie sie „bedient“ werden – das hängt auch von der Struktur des Handels ab. Seit Jahrzehnten ergänzen Anbieter auf der „grünen Wiese“ den klassischen Innenstadt-Handel. Viele Produktgruppen werden in den Innenstädten kaum noch angeboten. Die „weiße“ Ware gehört dazu, also Kühlschränke, Waschmaschinen und andere elektrische Geräte. Aber auch Möbel.

Die Anbieter auf der „grünen Wiese“ stehen untereinander im Wettbewerb. Die sogenannten „nicht integrierten Standorte“ sind nicht nur im Oberzentrum Göttingen anzutreffen, sondern auch in den Mittel- und Grundzentren der Region. Die geplante Ansiedlung eines Poco-Marktes sowie eines XXXL-Möbelhauses westlich der BAB 7 an der Dransfelder Straße in Göttingen wird spätestens seit dem Frühjahr 2016 öffentlich lebhaft diskutiert. Er soll Kaufkraft an diesen Standort binden – Kaufkraft, die derzeit in den Innenstädten der Region, aber auch an anderen „nicht-integrierten Standorten“ der Region wirksam wird.

Urkunde

Auf der Basis einer von der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (Hamburg) erstellten Wirkungsanalyse hat der Interkommunale Arbeitskreis Einzelhandel (IAE) des Regionalverbandes Südniedersachsen bereits Anfang Mai 2015 das Thema diskutiert. Der IAE war im Jahr 2004 nach Abschluss der Einzelhandelskooperation Südniedersachsen eingerichtet worden. Der Einzelhandelskooperation haben sich die Landkreise Göttingen, Osterode am Harz und Northeim, die Stadt Göttingen sowie die kreisangehörigen Städte und Gemeinden Osterode am Harz, Rosdorf, Bovenden, Gleichen, Friedland, Radolfshausen, Hattorf, Bad Grund, Bad Sachsa, Walkenried, Nörten-Hardenberg, Kalefeld und Moringen angeschlossen. Mit der Stadt Moringen und der Samtgemeinde Hattorf waren auch zwei Kommunen dabei, die nicht dem Regionalverband Südniedersachsen angehören.

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